Die EU-Kommission hat grünes Licht für die geplante Expansion der Uniqa in Osteuropa gegeben. Der österreichische Versicherungskonzern darf die Gesellschaften der französischen Axa Gruppe in Polen, Tschechien und der Slowakei ohne Auflagen übernehmen. Die EU-Kommission orte keine wettbewerbsrechtlichen Probleme, teilt die Uniqa mit.

Damit sei – nach der Finanzierung der Akquisition im Juli 2020 durch die Platzierung eines Senior Bonds – ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, so Uniqa-Vorstandschef Andreas Brandstetter. Für den vollständigen Vollzug der Transaktion (Closing) sind noch aufsichtsrechtliche Freigaben in den betreffenden Ländern ausständig. Plangemäß rechnet die Uniqa mit dem Closing im vierten Quartal. Bei gelungener Akquisition wächst der Konzern um rund fünf Millionen Kunden, 2100 Mitarbeiter und 800 Millionen Euro Prämie jährlich und wird dadurch von der Nummer Sieben zur Nummer Fünf in Zentral- und Osteuropa aufsteigen. (eml)