Turbulenzen ist man im Sachwertinvestmentmarkt gewöhnt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise brachte die Schiffsbeteiligungen in schwere See, in der letztlich zehntausende Anleger sehr viel Geld verloren haben. Jüngstens sind Flugzeuginvestments in einen heftigen Luftwirbel geraten. Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass eine junge Unternehmerin den Vorstandsvorsitz eines krisengeschüttelten Emissionshauses übernimmt.

Kristina Salamon führt seit Anfang 2019 die in Dortmund ansässige Dr. Peters Group an, nachdem zum Jahreswechsel überraschend Anselm Gehling als CEO aus dem westdeutschen Unternehmen ausgeschieden war. Salamon übernahm die Spitze des Familienerbes: Ihr Vater Jürgen Salamon gründete Dr. Peters und legte im Jahr 1975 den ersten Immobilienfonds des Emissionshauses auf. Ab 2005 haben rund 200 österreichische Investoren investiert.

Mehr als 40 Jahre später muss das Unternehmen neu ausgerichtet werden, wenn es in Zukunft erfolgreich sein möchte. Kristina Salamon hat das verinnerlicht und geht mit neuem Elan voran, das Branchenschlachtschiff modern und fit zu machen. In ihrem ersten großen Interview erklärt die Jungunternehmerin bei FONDS professionell, wie sie Herausforderungen meistern will. Viele Prozesse befinden sich im Wandel.

Dabei steht bereits fest, dass der Alternative Investmentfonds (AIF) nicht das einzige Investmentvehikel für neue Emissionen sein wird und Österreich eine größere Rolle spielen könnte. Dabei geht es nicht nur um den Vertrieb neuer Produkte an österreichische Anleger, sondern auch um Investitionen. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in naher Zukunft in den österreichischen Hotelmarkt zu expandieren", kündigte Salamon im Gespräch mit FONDS professionell an. (ae)


Das Interview mit Kristina Salamon lesen Sie in der FONDS professionell-Ausgabe 2/2019 ab Seite 144 und im E-Magazin.