Erste Bank baut Private Banking in Salzburg aus
Am Salzburger Private-Banking-Standort der Erste Bank gibt es Neuerungen. Roland Quehenberger übernimmt die Leitung. Der Serviceumfang wächst.
Nach der Verschmelzung der Salzburger Sparkasse AG in die Erste Bank Mitte 2025 soll in einem nächsten Schritt das Private Banking an dem Standort ausgebaut werden. Das teilt die Erste Bank mit.
Kunden in Salzburg erhalten demnach nun das volle Leistungsspektrum des Erste Private Bankings. Für den Ausbau des Standorts sei Roland Quehenberger verantwortlich, der zuletzt Leiter der Salzburger Niederlassung der LGT Bank war.
"Gesamte finanzielle Situation im Blick"
Beim neuen Betreuungskonzept unter dem Motto "Financial Health", stehen die Leistungen über die Depotgestaltung hinaus im Zentrum. Man biete eine Gesamtbetrachtung der finanziellen Situation an, von der Veranlagung und Liquiditätsplanung über Vorsorge und Immobilien bis hin zu Nachfolge- und Stiftungsfragen. "Unternehmensnachfolgen, Stiftungen und Generationenwechsel bringen zunehmend komplexe Fragestellungen mit sich und verlangen nach einer Beratung, die die gesamte finanzielle Situation der Kundinnen und Kunden in den Blick nimmt", erläutert Maximilian Clary und Aldringen, Privatkundenvorstand der Erste Bank Oesterreich.
Salzburg liegt zwar beim absoluten Bruttoregionalprodukt (BRP) in Österreich nur auf Platz sechs, hat aber das höchste BRP pro Kopf. Die Dichte an Unternehmerfamilien, die sich hier ansiedeln, ist hoch. Die Erste Bank schätzt das jährliche Erbvolumen in Salzburg auf rund eine Milliarde Euro. Hinzu kommen Betriebsübergaben sowie der Generationenwechsel in den Unternehmerfamilien, die einen Bedarf an professioneller Begleitung bei Vermögensstrukturierung und Nachfolgeplanung schaffen. "Salzburg zählt nicht nur zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Österreichs, sondern ist auch einer der anspruchsvollsten Private-Banking-Märkte des Landes", so Clary und Aldringen.
Neuerungen bei der Sparkasse
Die Salzburger Sparkasse gehört seit 1996 zur Erste Bank Oesterreich, dem Spitzeninstitut der österreichischen Sparkassen. 2025 legten die Salzburger dann die Banklizenz zurück und fusionierten in die Erste. Im Mai 2026 wurden die IT-Systeme technisch zusammengelegt. Der Name Salzburger Sparkasse blieb als Marke erhalten. (eml)













