Eigentümer segnen Raiffeisen-Großfusion ab
Die Miteigentümerinnen und Miteigentümer der Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen haben grünes Licht für den geplanten Zusammenschluss zur größten Raika Österreichs gegeben. Das Umweltcenter, für das die Gunskirchener bekannt sind, soll in Wels "keine Limits" haben, wie zu erfahren ist.
In den jeweiligen Generalversammlungen am 26. und 28. Mai haben die Mitglieder der oberösterreichischen Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen dem Verschmelzungsvertrag zugestimmt. Das teilt die Raiffeisenbank Gunskirchen in einer Aussendung mit.
Es fehlen noch die aufsichtsrechtlichen Genehmigungen. Ebenso sei in den kommenden Monaten die rechtliche Umsetzung der Fusion zu bewerkstelligen. Die technische Zusammenführung der Systeme ist für Mitte September 2026 geplant. Kundinnen und Kunden würden jeweils bei Änderungen – etwa des IBAN – informiert.
Umweltcenter bleibt strategischer Zukunftsschwerpunkt
Ein wichtiger Bestandteil der neuen Bank bleibe das Umweltcenter, mit dem sich Gunskirchen einen Namen gemacht hat. Das UC soll als eigenständiger Geschäftsbereich weitergeführt und gezielt ausgebaut werden. In einem Artikel, der in voller Länge in der neuen Heftausgabe von FONDS professionell erscheint, sagte Kristina Haselgrübler, Prokuristin und Leiterin des Umweltcenter: "Wir haben keine Limits in Wels. Wir als Umweltcenter dürfen und sollen stark wachsen. Es ist der Plan, dass wir ein aktiver Teil in der Bank werden", so die Managerin. Das neue Institut wird damit eine der wenigen Banken Österreichs mit einem ausdrücklichen Green-Banking-Schwerpunkt.
Die neue Größe erlaubt es der Bank, im wichtigen Wirtschaftsraum Wels stärker aufzutreten und umfangreichere Projekte zu finanzieren. Im dreistufigen Raiffeisensektor – eigenständige Regionalbanken, Landesbanken und die Raiffeisen Bank International – entsteht mit der Fusion die größte Raiffeisenprimärbank Österreichs. Wels ist heute bereits die größte regionale Raika Oberösterreichs. (eml)
Einen ausführlichen Artikel über die Raiffeisenbank Gunskirchen und die Rolle im neuen Konzern lesen Sie in der aktuellen Heftausgabe 2/2026 von FONDS professionell oder nach Anmeldung hier im E-Magazin.















