Die DWS erwäge die Veräußerung eines Teils oder des gesamten IKS-Geschäfts, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderinformationen. Es sei noch keinen formeller Verkaufsprozess eingeleitet worden. Die Unternehmensstrategie werde im Rahmen der Konsolidierung in der Vermögensverwaltungsbranche kontinuierlich überprüft, zitiert Bloomberg einen Vertreter der DWS. "Im Rahmen dieser laufenden Bewertung werden wir strategische Optionen für unsere Fondsverwaltungs-Plattform abwägen."

Plattformen wie IKS bieten Anlegern in der Regel Zugang zu einer Reihe von Anlageprodukten aus einer Hand, einschließlich börsengehandelter Fonds. IKS betreut nach Angaben der DWS rund zwei Millionen Kunden mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 100 Milliarden Euro.

Chancen auf dem Robo-Advisory-Markt nutzen
Im Frühjahr 2018 hatte die DWS Group bekannt gegeben, dass sie ihre digitalen Fondsverwaltungsgeschäfte unter die Marke IKS bringe. Damit wolle sie Chancen auf dem Robo-Advisory-Markt nutzen, der die Art und Weise verändert, wie insbesondere Privatanleger Portfolios in Europa aufbauen. Die DWS Group ist mit ihrer Sparte Xtrackers einer der größten ETF-Anbieter in der Region. (mb)