Bitfront, eine Kryptobörse die vom japanischen Social-Media-Riesen Line unterstützt wird, muss angesichts der Herausforderungen in einer sich "schnell entwickelnden" Branche schließen, so das Unternehmen auf seiner Website. Man habe "mit Bedauern festgestellt, dass wir Bitfront schließen müssen, um das Line-Blockchain-Ökosystem und die Link-Token-Wirtschaft weiter auszubauen", heißt es weiter.

Das in den USA ansässige Unternehmen signalisierte, dass der Schritt nicht mit dem Zusammenbruch der FTX-Börse von Sam Bankman-Fried zusammenhängt. Die Schließung habe nichts mit "bestimmten Börsen zu tun, die des Fehlverhaltens beschuldigt wurden".

Kunden sollen Vermögen abziehen
Laut dem Fachportal "Coin-Gecko" hatte Bitfront sechs Münzen und 13 Handelspaare und ein 24-Stunden-Volumen von fast 94 Millionen US-Dollar. Das ist allerdings nur ein Bruchteil des gesamten Krypto-Handelsvolumens von fast 57 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum.

Bitfront erklärte, dass es neue Anmeldungen und Kreditkartenzahlungen ab dem 28. November eingestellt hat. Es wird alle Abhebungen am 31. März 2023 aussetzen und bat die Kunden, ihr gesamtes Vermögen bis dahin abzuziehen. Line eröffnete Bitfront im Jahr 2020 mit dem Ziel, die Kryptowährungsbranche in den Mainstream zu bringen. (mb/Bloomberg)