Die Südwestbank muss offenbar den Weggang von insgesamt zwölf Private-Banking-Mitarbeitern verkraften. Andreas Knauer und Wolfgang Aichele sowie zehn ihrer Kollegen – eingeschlossen Portfoliomanager und Assistenten – sollen die Bank verlassen, die seit Mitte 2017 zur österreichischen Bawag Gruppe gehört. Das berichtet das "Private Banking Magazin" unter Berufung auf informierte Kreise. Die Südwestbank äußerte sich auf die Anfragen des Branchendienstes nicht zu den geplanten Wechseln.

Der Abgang, dessen Zeitpunkt nicht bekannt ist, dürfte das Private-Banking-Team des Geldinstitutes hart treffen. Dem Bericht zufolge betreuen derzeit 16 Berater die vermögenden Kunden der Bank. Allerdings kündigte das Geldinstitut laut dem Branchendienst die Einstellung von fünf neuen Angestellten in dem Bereich an – ein Private Banker ist seit Jahresbeginn neu dabei. Das Geschäft mit vermögenden Kunden sei laut der Bank eines ihrer Kerngeschäftsfelder. Ähnlich äußerte sich die Stuttgarter Traditionsbank in der Vergangenheit: Sie kündigte im vergangenen Herbst an, in der Vermögensverwaltung zulegen zu wollen, der den gesamten Privatkundenbereich inklusive Private Banking umfasst.

Der bevorstehde Wechsel im Team der Private Banker ist aber bei weitem nicht die einzige personelle Änderung bei der Südwestbank. So hat die Bank seit Jahresbeginn mit Andreas Maurer einen neuen Vorstand. Ferner plant das Geldinstitut laut Medienberichten einen massiven Personalabbau. (jb)