Vielleicht sind das schon entscheidende Vorboten einer kommenden Fusion: Die Deutsche Bank ist vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt auserkoren worden, das neue Bezahlsystem für die "gute Stube" des Vereins zu entwickeln, berichtet die FAZ. Das Interessante daran: Das Heimstadion des Clubs heißt Commerzbank-Arena, und Fußballfans, die sich als Commerzbank-Kunden ausweisen können, erhalten beim Vorzeigen ihrer Bankkarte einen beschleunigten Zutritt. 

Nun wird in den Medien spekuliert: Vielleicht sei es angesichts der laufenden Fusionsverhandlungen künftig gar nicht so abwegig, in der Commerzbank-Arena über ein Deutsche-Bank-System zu bezahlen. Die Chancen, dass es zu einem Zusammenschluss kommt, seien jedenfalls nicht so gering, wie sie vor Wochen anlässlich der Bekanntgabe der Gespräche noch allgemein eingeschätzt worden seien, so die FAZ.

Sichtbares Signal
Der Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sende damit in den laufenden Fusionsverhandlungen ein sichtbares Signal: In der Commerzbank-Arena stellt die Deutsche Bank die Infrastruktur für das Bezahlen zur Verfügung. Die Fans dürften indes hoffen, dass ein ähnliches Fiasko wie mit einem früheren Zahlkarten-System ausbleibe, so die FAZ weiter: Als der dahinter stehende Zahlungsdienstleister Payment Solutions seinerzeit Insolvenz anmelden musste, bekamen die Fußballfans ihr Karten-Guthaben nicht mehr ausgezahlt. (fp)