Beim Depot-Anbieter Dadat wächst das Sortiment an Handelspartnern, die besondere Konditionen bieten. Zu Jahresbeginn sei Goldman Sachs (GS) aufgenommen worden, teilt das Unternehmen mit. Die US-Investmentbank ergänzt damit die bisherigen "Premiumpartner" Commerzbank, Unicredit und Vontobel.

Werden Produkte von diesen Kooperationspartnern gehandelt, stünden vergünstigte Konditionen zur Verfügung, heißt es. Es fallen kein Börsenentgelt und keine Marklercourtage an. Darüber hinaus wechseln sich die Partner mit "Free-Trade-Aktionen" ab.

GS bietet demnach Hebelprodukte, Optionsscheine und Zertifikate an. Generell habe Dadat die Spesen im Direkthandel von 3,95 auf 2,95 Euro gesenkt, heißt es. Damit versucht die junge Bank einmal mehr, sich über das Gebührenargument am Markt zu verankern. Abseits sonstiger Aktionen gewährt Dadat zum Beispiel seit dem Vorjahr einen pauschalen Rabatt von 80 Prozent auf Ausgabeaufschläge bei Fonds unabhängig vom Ordervolumen.

Verdoppelung der Kunden
Die Direktbank mit Sitz in Salzburg ist eine Marke der Grawe-Tochter Bankhaus Schelhammer & Schattera und kommt nach Angaben von Ende des Vorjahres auf ungefähr 20.000 Kunden. Ende 2018 waren es ungefähr halb so viele gewesen.

Das Institut sieht sich als "Online-Vollserviceanbieter", der vom Wertpapierhandel über Konten, Ratenkrediten, Vermittlung von Baufinanzierungen und Versicherungsprodukten eine breite Palette abdeckt. Besonders stark sei im Vorjahr der Bereich Wertpapierdepots gewachsen, wo sich die Kundenzahl "mehr als verdoppelt" habe, wie es ohne nähere Angaben heißt. (eml)