Der Salzburger Onlinebroker Dadat betreut vier Jahre nach dem Start gut 30.000 Kunden. Das teilt das Unternehmen anlässlich seines vierten Geburtstags mit. Die Coronakrise habe dem Online Brokerage "zu einem gewaltigen Wachstumsschub" verholfen. Derzeit würden bis zu 100 Wertpapier-Depots pro Tag eröffnet.

Dadat war damals angetreten, um Schwung in den eher kleinen österreichischen Markt der Online-Brokerage zu bringen. 2017 gab es hierzulande laut Dadat-Gründer und CEO Ernst Huber rund 105.000 Brokerage-Kunden. Abseits der Brokerage bietet Dadat mittlerweile Produkte wie Girokonten, ein Goldshop und eine digitale Vermögensverwaltung (ETF-basiert, ab 15.000 Euro) an. Die Bank hat keine eigene Lizenz, sondern ist eine Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG, einer Tochter der Grawe Bankengruppe.

Neben der Corona-Krise hätte die bereits lange andauernde Niedrigzinsphase den Bereich Online Brokerage erneut angetrieben. "Die Bereitschaft zu Investitionen in Wertpapiere und Fonds wächst", so Huber. (eml)