Dadat-Chef Ernst Huber zeigt sich mit der Entwicklung des 2017 gegründeten Online-Brokers zufrieden. Man habe knapp 40.000 Kunden gewonnen, heißt es in einer Aussendung. Wobei es sich nicht nur um reine Wertpapierkunden handelt. Unter der zu Schelhammer Capital gehörenden Marke (keine eigene Banklizenz) werden auch andere Produkte wie Giro- und Sparkonten oder Konsumkredite angeboten. 

Bei den Anlageprodukten stehen Kunden unter anderem diverse Sparpläne für Investmentfonds, Aktien oder Gold mit Einstiegsniveaus ab 30 Euro zur Verfügung. Beliebt seien bei den Anlegern mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent ETFs. Kunden, die höhere Beträge anlegen wollen, können ab 10.000 Euro Mindestinvestment eine ETF-basierte Online-Vermögensverwaltung nutzen.

Schub durch Pandemie
Laut Huber hat sich die Einstellung der für ihre Kapitalmarktzurückhaltung bekannten Österreicher in den vergangenen Jahren verbessert. Die Pandemie habe einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Während sich das Wachstum in den klassischen Direktbankprodukten wie Giro- und Sparkonten in den vergangenen zwei bis drei Jahren etwas abschwächte, habe das Online-Brokerage "massiv zugelegt".

"Die Aufgeschlossenheit gegenüber der Anlageform Aktien ist deutlich gestiegen", so Huber. In den kommenden vier bis fünf Jahren rechnet er mit einer Steigerung von über 50 Prozent bei den Brokerage-Kunden. Dadat beschäftigt den Angaben zufolge 36 Mitarbeiter am Standort Salzburg. (eml)