Der Börsenhandel über die elektronische Plattform Xetra war am Dienstag (14. April) über Stunden hinweg größtenteils lahmgelegt. Begonnen hatte die Störung nach Angaben der Deutschen Börse um 9.25 Uhr, erst kurz nach 14 Uhr lief alles wieder rund.

Offensichtlich sorgten Probleme in der internen Kommunikation des Handelssystems "T7" dafür, dass sowohl der Aktienhandel über Xetra als auch der Derivatehandel via Eurex von der Störung betroffen waren. Einen Hackerangriff schloss ein Sprecher der Börse Medienberichten zufolge aus. Auch mit der Tatsache, dass viele Mitarbeiter aktuell vom Home Office aus arbeiten, habe der Ausfall nichts zu tun.

Parketthandel war weiterhin möglich
Betroffen war nicht nur der Handel in Frankfurt, sondern auch der in Wien, Prag, Budapest, Zagreb, Ljubljana, Sofia und Malta, heißt es übereinstimmend in mehreren Medien. Diese Börsen greifen ebenfalls auf das System des Frankfurter Handelsplatzbetreibers zurück. Der Parketthandel in Frankfurt sei weiterhin möglich gewesen, heißt es. Er spielt allerdings nur noch eine Nebenrolle – über 90 Prozent des Aktienhandels in Deutschland werden via Xetra abgewickelt. (fp)