Das britische Investmenthaus M&G hat im vergangenen Jahr ein Nettomittelaufkommen in Höhe von 7,8 Milliarden britischen Pfund (rund neun Mrd. Euro) erzielt. Dies teilte die Gesellschaft mit Sitz in London mit. Damit schwenken die Briten wieder auf einen Wachstumskurs ein. Im Vorjahr hatten Anleger unter dem Strich 1,9 Milliarden Pfund abgezogen. 2023 verzeichnete das Haus Zuflüsse in Höhe von 1,1 Milliarden und 2022 von lediglich 200 Millionen Pfund.

"2025 war für M&G ein Jahr mit starker wirtschaftlicher Dynamik und strategischen Fortschritten", kommentiert M&G-Chef Andrea Rossi die Ergebnisse. "Wir gehen davon aus, dass sich diese Dynamik im gesamten Unternehmen auch im Jahr 2026 fortsetzen wird, während wir unseren Wachstumskurs fortsetzen." Das von den Briten verwaltete und betreute Vermögen kletterte auf rund 376 Milliarden Pfund. Neben der Fondssparte betreiben die Londoner auch ein Lebensversicherungsgeschäft.

Gewinn erzielt
Daneben konnte das Haus einen Verlust nach Steuern im Jahr 2024 in Höhe von 347 Millionen Pfund im Jahr 2025 in einen Gewinn von 314 Millionen drehen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern blieb wiederum nahezu stabil bei 838 Millionen Pfund im Vergleich zu 837 Millionen 2024. Rossi hatte 2023 ein Sparprogramm eingeleitet, die Produktpalette gestrafft und Prozesse automatisiert. Daneben erweiterte die Gesellschaft ihr Engagement in den Privatmärkten. (ert)