Die britische Fondsgesellschaft Jupiter hat im vergangenen Jahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von 1,3 Milliarden Pfund (rund 1,5 Mrd. Euro) erzielt. Dies teilte der Londoner Asset Manager mit. Damit scheint dem Haus eine Trendwende gelungen zu sein. 2025 war das erste Gesamtjahr seit 2017, in dem die Gesellschaft unter dem Strich Zuflüsse einfahren konnte. Allein 2024 hatten Anleger noch 10,3 Milliarden Pfund abgezogen.

Das verwaltete Vermögen kletterte von 45,3 auf 54 Milliarden Pfund. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 431 Millionen und der Gewinn vor Steuern um fast 50 Prozent auf 131,9 Millionen Pfund zu. Allerdings verschlechterte sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio, CIR) von 78 Prozent auf 82 Prozent. Die Kennzahl gibt an, wie viel Pence ein Unternehmen ausgeben muss, um ein Pfund einzunehmen.

"Sogar schneller als geplant"
"Jupiter hat im Jahr 2025 starke Ergebnisse erzielt", kommentiert Firmenchef Matthew Beesley die Ergebnisse. Mit Blick auf Kosteneinsparungen, Investitionen und Umsatzgenerierung habe das Haus seine Ankündigungen umgesetzt, "in vielen Fällen sogar schneller als geplant", so Beesley. "Zu Beginn des Jahres 2026 befinden wir uns in einer deutlich stärkeren Position als vor zwölf Monaten." Beesley hatte bei seinem Antritt 2022 ein Sparprogramm und eine Straffung des Angebots angekündigt. (ert)