Die Fondsgesellschaft DWS hat im dritten Quartal unter dem Strich 12,1 Milliarden Euro an Neugeld eingesammelt. Dies teilte die Asset-Management-Tochter der Deutschen Bank mit. Demnach entfielen allein auf den Geschäftsbereich "Passive", der die börsengehandelten Fonds (ETFs) der Marke Xtrackers umfasst, alleine 10,3 Milliarden Euro an Nettomittelzuflüssen. Daneben wiesen die Bereiche alternative Investments sowie Geldmarkt Zuflüsse auf.

Dem standen Mittelabzüge im aktiven Management gegenüber. Vor allem aus Multi-Asset-Strategien zogen Anleger Geld ab. Unter dem Strich waren es 1,4 Milliarden Euro. Auch der Aktienbereich verlor 0,6 Milliarden Euro an Kundengeld. Zuflüsse bei Anleihen sowie dem Bereich Active SQI, der systematische und quantitative Strategien umfasst, konnten die Abzüge in den übrigen aktiven Bereichen nicht ausgleichen. Insgesamt verwaltete die DWS per Ende September ein Vermögen in Höhe von 1,05 Billionen Euro.

"Auf der Zielgeraden"
Daneben meldete die Deutsche-Bank-Tochter einen im Vergleich zum Vorquartal fünf Prozent höheren Vorsteuergewinn in Höhe von 319 Millionen Euro. Dies sei auf höhere Erträge und geringere Kosten zurückzuführen gewesen. Das Konzernergebnis nach Steuern kletterte um zwei Prozent auf 219 Millionen Euro. Für die ersten neun Monate des Jahres meldet die DWS damit einen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 31 Prozent höheren Vorsteuergewinn von 907 Millionen Euro. Das Konzernergebnis kletterte auf Sicht von neun Monaten um 34 Prozent auf 632 Millionen Euro.

"Wir sind auf der Zielgeraden unseres Dreijahresplans und werden weiter liefern, was wir versprochen haben", kommentierte DWS-Chef Stefan Hoops die Ergebnisse. "Mit unserem besten Finanzergebnis für die ersten neun Monate eines Jahres" seien die Gewinnziele gut erreichbar, so Hoops. "Unsere Ziele für 2025 behalten wir weiter fest im Blick, investieren aber zugleich auch kontinuierlich in zukünftiges Wachstum", betonte der DWS-Chef. (ert)