Das mit Oberbank und BTV zur Drei-Banken-Gruppe gehörende Institut BKS will offenbar gezielter das digital affine Publikum ansprechen: Die Kärntner vermarkten Teile des Online-Angebots nun als "BKS Bank Connect".

BKS Connect wird in einer Aussendung als neue "digitale Bank in der Bank" vorgestellt. Kunden sollen reine Onlinekunden sein, haben aber weiter einen Berater, den sie per Chat, Videocall, E-Mail oder Telefon kontaktieren können. Connect sei also ähnlich einer Onlinebank – nur mit Beratung.

Erleichterter Zugang
Allerdings ist nicht so klar, inwiefern sich Connect nun tatsächlich vom bereits bestehenden Angebot unterscheidet. Sämtliche Produkte wie Konten, Kredite, Leasingverträge oder Fondsprodukte konnte man nämlich auch bisher schon digital abschließen, bestätigt eine Sprecherin. Auch würden die Kunden weiter über das vorhandene Onlinebanking Mynet abgewickelt. Und im Gegensatz zu klassischen Direktbanken gibt es bei Connect auch keine günstigeren Konditionen für die Kontoführung oder Rabatte auf die Ausgabeaufschläge bei Fonds.

Connect erleichtere "den Weg" zu den digitalen Dienstleistungen, erklärt die Sprecherin. Preisvorteile ergeben sich für Kunden jedenfalls offenbar dort, wo die BKS die Nutzung digitaler Angebote speziell anregt: etwa beim Wohnkredit, wo jede online ausgefüllte Antragsseite mit einem steigenden Bonus belohnt wird, der die monatliche Rate verringert. Man wolle aber nicht zur reinen Online-Bank werden, sondern eine Filialbank bleiben, heißt es. (eml)