Der Kryptowährungshändler Bitpanda startet mit seiner Produktschiene "Metals". Bitpanda erwirbt dabei nach Eigenangaben Gold- und Silberbarren von den Partnern Pro Aurum und Philoro. Anleger können daran wiederum Anteile kaufen. Möglich sind Kleinstinvestitionen ab einem Euro. Darüber hinaus gebe es eine Sparplanfunktion. Der Käufer sei der "rechtliche Eigentümer von einem gewissen Anteil an realem Gold und Silber", wie es auf der Homepage heißt.

Die gekauften Gold- und Silberanteile seien zur Gänze physisch hinterlegt und voll versichert. Aufbewahrungsland ist die Schweiz. Für Gold sei eine wöchentliche Lagergebühr von 0,0125 Prozent des Gesamtwertes für die Versicherung und Lagerung zu entrichten, bei Silber fallen 0,025 Prozent wöchentlich an. Dies sei weniger als man auf üblichem Weg zahlen müsse, heißt es. Die Kauf- und Verkaufgebühren machen bei Gold regulär je 0,5 Prozent aus (abgesehen von einer Werbeaktion zu Beginn), für Silber werden 2,5 Prozent beim Kauf und zwei Prozent beim Verkauf verrechnet. Der (ansonsten Umsatzssteuer-pflichtige) Silberkauf sei durch die Aufbewahrung in einem Zollfreilager jedoch USt-frei.

Bezahlt wird nicht in Kryptowährungen, sondern ganz normal in Euro, Schweizer Franken, Britischen Pfund oder US Dollar. Ein Verkauf sei jederzeit möglich. Nutzer könnten die Bestände dabei in Bitcoin und jedes andere auf Bitpanda verfügbare digitale Asset tauschen. (eml)