Professionelle Marktteilnehmer müssen sich bei Berenberg an ein paar neue Namen gewöhnen. Das Hamburger Traditionshaus stellt sein Quantitatives Asset Management neu auf. Zukünftig will sich diese Einheit stärker auf lösungsbasierte Investment- und Risikomanagement-Ansätze konzentrieren und zusätzlich Consulting-Dienste für Profianleger erbringen. Dieser Schritt werde laut Berenberg durch die Umbenennung in "Investment & Risk Management Solutions“ dokumentiert.

Chef dieses Bereiches wird Matthias Grimm, bislang Leiter Overlay Management. Er berichtet an Matthias Born, Leiter Investments. Über diese Re-Organisation informiert Berenberg per Aussendung.

Neue Abteilung gegründet
Dementsprechend wurde neben den spezialisierten Portfoliomanagementteams Overlay (Matthias Grimm), Liquid Alternatives (Marc Gerritzen) und Multi Asset Solutions (Stefan Ewald) eine Abteilung "Consultants & Product Specialists“ unter der Leitung von Michael Kreibich etabliert. Diese wird künftig neben der fachlichen Betreuung von Asset-Management-Mandaten (Product Specialists) zusätzlich die Verantwortung für den Auf- beziehungsweise Ausbau von institutionellen Consulting-Dienstleistungen übernehmen. Das Team wird sich hierbei schwerpunktmäßig auf die Kundengruppen Versorgungswerke, Versicherungen und Unternehmen konzentrieren.

In diesem Zusammenhang ist Frederic Waterstraat zum 1. Januar 2020 als Senior zu "Consultants & Product Specialists" gewechselt. Waterstraat war zuvor verantwortlicher Portfoliomanager des nachhaltigen Schwellenländeranleihefonds "Berenberg Sustainable EM Bonds“ und wird das ESG-Consulting federführend mit aufbauen. Die Übergabe des "Berenberg Sustainable EM Bonds“ erfolgt an Robert Reichle. Weitere Beratungsangebote sollen im Laufe des Jahres folgen. Hierfür ist geplant, zusätzlich Personal einzustellen.

Innovations- und Datenteam im Aufbau
Um Innovationen zu fördern und den potentiellen Einsatz von neuen Technologien im Investmentbereich entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu analysieren, wird bei Berenberg außerdem ein "Innovation & Data“ Team ins Leben gerufen. Dieses soll den Fokus auf Digitalisierung, Innovation und Struktur in Daten verstärken, um den zukünftigen Herausforderungen und wachsenden Ansprüchen der Investoren besser gewappnet zu sein. "Ziel ist es, die Chancen zu nutzen, die sich aus Themen wie Big Data, Maschinelles Lernen oder Blockchain für das Asset Management und die Bank ergeben“, so Born. (aa)