So überraschend die Ankündigung des Deals, so überraschend seine Absage. Die Österreichische Post AG gab heute bekannt, dass sie doch nicht mit der deutschen Fintech Group kooperiert. "Fintech Group AG und Österreichische Post AG sind übereingekommen, von der geplanten Gründung und Kapitalisierung eines 50:50 Joint Ventures zur Erbringung von Finanzdienstleistungen Abstand zu nehmen", heißt es auf der Homepage der Post.

Laut Medienberichten hat die Finanzmarktaufsicht bekundet, dass es keine zeitnahe Banklizenz für das Joint Venture gibt. Die wäre aber nötig. Die bisherige Partnerin Bawag PSK will bis Ende 2019 ganz aussteigen.

Die Post AG kündigte an, dass sie weiterhin das Ziel verfolgt, ihren Kunden Finanzdienstleistungen über ihr Filialnetz anzubieten. Damit beginnt die Suche wohl aufs Neue. (eml)