Die zur Unicredit gehörende Bank Austria, die soeben die Vorstandsebene umgebaut hat (FONDS professionell ONLINE berichtete), restrukturiert weiter ihr Geschäft. Beschlossen wurde ja kürzlich, dass es einen eigenen Vorstandsposten für die Privatkundenbank und für die Unternehmerbank geben soll. Bei den Privatkunden wurden nun weitere Details bekannt. Diese sollen künftig in drei Vermögens-Kategorien eingeteilt werden: bis 300.000 Euro, 300.000 Euro bis eine Million sowie eine Million und mehr. Letztere sollen in die auf Vermögensverwaltung spezialisiert Tochter Schoellerbank transferiert werden, berichtet die Tageszeitung "Der Standard".

Bestehende Kunden ab einer Million Euro Vermögen können sich für den Wechsel entscheiden, sehr wohlhabende Neukunden werden hingegen automatisch an die Schoellerbank weitergeleitet, heißt es in dem Bericht. Laut der Zeitung nennt die Bank inoffiziell 25 betroffene Mitarbeiter, die wechseln müssten, genau so werden aber Gerüchte erwähnt, wonach 250 Mitarbeiter betroffen sein könnten.

Sie würden in der Bank Austria karenziert und in der Schoellerbank angestellt. Das unterscheidet sich vom bisherigen Konzept, wonach die Bank in der Regel Mitarbeiter delegiert, also mit allen Rechten und Pflichten an ein anderes Unternehmen entsendet. Laut "Standard" gibt es derzeit in rund 40 Unternehmen 2.700 Bank Austria-Entsandte. Bei den nun betroffenen Personen besteht die Sorge, dass die neuen Arbeitsverträge bei Ansprüchen wie Vorrückungen, Urlaub, Essenszuschuss schlechter ausfallen, heißt es. (eml)