Zum Kundenstamm der Unicredit Bank Austria zählen auch Gemeinden, denen Finanzprodukte und maßgeschneiderte Darlehen, Kredite oder alternative Finanzierungsformen angeboten werden. Bisher waren die Vertriebsexperten des Instituts regelmäßig mit juristisch komplexen Fragestellungen konfrontiert: Die rechtlichen Voraussetzungen für den Abschluss von Finanzgeschäften unterscheiden sich gravierend je nach Bundesland – etwa bei der Frage, wer welchem Finanzgeschäft in welchem Umfang zustimmen muss. Dabei gilt es Fehler bei der rechtlichen Beurteilung zu vermeiden.

Gemeinsam mit Brandl & Talos Rechtsanwälte hat die Bank daher auf der Legal-Tech-Plattform der Kanzlei ein Rechtsberatungstool entwickelt, das komplexe juristische Sachverhalte digital für alle Mitarbeiter des Instituts verständlich und jederzeit verfügbar aufbereitet. "Wir sehen uns beim Entwickeln von Legal-Tech-Lösungen durchaus als Vorreiter in der Branche: Während andere Kanzleien Arbeitskreise gründen, liefern wir praxisnahe und einfach zu nutzende Ergebnisse", freut sich Ernst Brandl, Gründungspartner bei Brandl & Talos. 

Automatisierte Erstellung von Verträgen
Mit der Legal-Tech Anwendung können die Mitarbeiter in Zukunft über eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche nach Eingabe der relevanten Parameter eine punktgenaue Übersicht erhalten, ob und unter welchen Voraussetzungen das jeweilige Produkt abgeschlossen werden kann. Auch das Erstellen der Verträge kann automatisiert werden.

"Mit Legal-Tech minimieren wir das Risiko von Fehlern in der rechtlichen Beurteilung deutlich. Durch das automatisierte Erstellen der Verträge auf Basis einer fundierten rechtlichen Evaluierung schaffen wir Rechtssicherheit mit nur wenigen Klicks", zeigt sich Alexander Schall, Head of Legal & Corporate Affairs bei der UniCredit Bank Austria, überzeugt. (gp)