Die Fernsehserie "Bad Banks" ist zurück. Seit heute (31. Januar) ist die zweite Staffel in der Mediathek von Arte und jener des ZDF verfügbar. Im "normalen" Fernsehen sind die junge Investmentbankerin Jana Liekam (Paula Beer) und ihr ehrgeiziges Team ab dem 6. Februar (20.15 Uhr) bei Arte und ab dem 8. Februar (21.45 Uhr) im ZDF zu sehen.

Inhaltlich machen die neuen Folgen ziemlich genau da weiter, wo Staffel eins vor zwei Jahren aufgehört hat – kurz nach Ausbruch der globalen Finanzkrise. Jana, Thao (Mai Duonng) und Adam (Albrecht Schuch) arbeiten noch immer bei der Global Invest in Frankfurt, haben aber längst ein neues Ziel: Berlin. Dort hat das Unternehmen einen Inkubator installiert, der neue Formen des Bankings ausbrüten soll. Jana soll die Leitung eines dieser Fintechs übernehmen, das auf nachhaltige Finanzprodukte setzt. Dabei fährt sie aber ihre eigene Agenda – schließlich hat sie noch eine Rechnung mit ihrer einstigen Förderin und heutigen Erzfeindin, der Privatbankerin Christelle Leblanc (Desirée Nosbusch) offen.

Kampf der Generationen
Auch in den neuen Folgen nimmt "Bad Banks" die Zuschauer wieder mit auf eine nervenzerfetzende Reise in die Welt der Hochfinanz, die nach der Krise mehr denn je vor einem gewaltigen Umbruch steht. Diesmal geht es für die Figuren "um alles oder nichts", lässt das Produktionsteam verkünden. Noch nie lagen Aufstieg und Fall so nah beieinander, waren die Abgründe, in die sich die Protagonisten begeben, so tief. Ein Kampf der Generationen beginnt, bei dem sich am Ende entscheidet, wer die Zukunft des Systems bestimmen wird.

Die Serienmacher verzichten weitestgehend auf gängige "Bankster"-Klischees, weshalb der Thriller auch innerhalb der "Financial Community" zahlreiche Fans hat. "In meiner Heimat Luxemburg haben mir zwei Freunde aus hohen Banketagen beim Abendessen gesagt, dass wir leider kein bisschen übertrieben hätten", sagte Nosbusch unlängst der Fernsehzeitschrift "Hörzu". (fp/ps)