Das Bank Austria Finanzservice (BAF) tourte in den letzten drei Wochen durch ganz Österreich, um selbstständige Finanzdienstleister über die neuesten Trends im Produkt- und Servicebereich, aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und die Marktaussichten für 2020 zu informieren. Mit über 1.200 registrierten Besuchern verzeichnet die BAF abermals einen Besucherrekord.

Im Rahmen der diesjährigen Roadshow präsentierte BAF-Geschäftsführer Siegfried Prietl das Premiumpaketes der BAF PartnerFIN App präsentiert. Die App ist nun multibankenfähig (siehe auch) und mit einem nutzergebrandeten Kundenportal ausgestattet. Zudem wurde die neugestaltete Depotberatungs-Software Privè Managers vorgestellt. Diese verfügt nun neben der Depotanalyse mit Optimierungsfunktion ab sofort auch über einen brandneuen Fondsexplorer. Damit kann in einem umfangreichen Fondsuniversum nach verschiedenen Kriterien wie Risikoklasse, Branchenschwerpunkt, Region, Sparplanfähigkeit und sogar Nachhaltigkeit selektiert werden. 

Recht und Compliance
Einen aktuellen Ausblick zum Thema Recht und Compliance gab Julian Korisek, Syndikus Recht und Compliance beim Bank Austria Finanzservice. In seinem Vortrag ging Korsiek auf die OGH-Judikatur zur Beratungspflicht bei Stopp-Loss im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten ein. Zudem wies er die Berater auf die Gefahren eines sogenannten "In-sich-Geschäfts" hin.

Zu diesem verbotenen Geschäft kommt es bei Verkauf und anschließendem Kauf ein und desselben Wertpapieres innerhalb einer kurzen zeitlichen Abfolge. Der Jurist rät daher auf die Ausführungsbestätigung der ersten Order zu warten, bevor die zweite Order aufgegeben wird.

"Late-Cycle-Blues, Neustart oder Infektion?"
Einen Marktausblick unter dem Titel "Late-Cycle-Blues, Neustart oder Infektion?" wagten Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt Bank Austria und Walter Pudschedl, Experte Economics & Market Analysis Bank Austria. Die Experten gingen auf die bisherigen Auswirkungen des Covid-19-Virus ein. Bruckbauer geht weiterhin von langfristigen Zinsen parallel zur sinkenden Inflationserwartung aus. Zudem glaubt er, dass die Lohnzuwächse über der Inflationsrate in fast allen Ländern des Euroraums den Inlandskonsum langfristig stützen werden. (gp)