Die C-Quadrat-Tochter Arts Asset Management zieht nach den starken Kurseinbrüchen am Aktienmarkt eine Zwischenbilanz: Nachdem die Kurse an den Weltbörsen abstürzten, habe das Handelssystem die Verluste eingedämmt, indem es die Aktienquote in den Total Return Fonds auf annähernd null Prozent reduzierte. Am Rebound, der in der letzten Märzwoche einsetzte, konnte man dagegen nicht voll teilnehmen, da die Aktienquote erst langsam wieder aufgebaut werden musste.

Bei den gemanagten Fonds des Wiener Anbieters werden alle Anlageentscheidungen rein quantitativ, unabhängig von menschlichen Entscheidungen und Emotionen, auf Basis eines technischen Handelssystems, getroffen. In extremen Börsensituationen würden Fehlentscheidungen und damit verbundene lange Verlustphasen vermieden, aber später auch kurzfristige Chancen verpasst, heißt es.

Inzwischen liegt die Aktienquote nach Unternehmensangaben bei 30 Prozent der möglichen Auslastung. So sei bei den "Balanced-Fonds" die Aktienquote auf 15 Prozent angehoben worden (erlaubt 50 Prozent). Das System habe vor allem Positionen in Aktienfonds beziehungsweise ETFs aus dem globalen Health Care Sektor und der Region China aufgebaut. Beim C-Quadrat Arts TR Balanced EUR T steht beispielsweise im März ein Performanceminus von rund neun Prozent zu Buche, im April gab es bisher nur eine leichte Aufwärtsbewegung von 0,2 Prozent. (eml)