Die Kooperation zwischen Österreichs Trafiken, der Protrafik Service GmbH und der Anadi Bank bringt unter der Marke "Marie" Bankdienstleistungen in die Trafik. "Wir haben die Kooperation in kürzester Zeit aufgesetzt und nach nur drei Monaten im Markt bereits die Marke von 100 Partnertrafiken geknackt", sagt Anadi-Chef Christian Kubitschek. Seine Bank vereine "Fintech-DNA mit den Möglichkeiten einer Vollbank – und Marie ist sichtbarer Ausdruck und gelebtes Beispiel dafür".

Trafiken sind in Österreich ein hochfrequenter Vertriebskanal mit bis zu einer Million Kunden pro Tag. Die bisher an Bord genommenen Trafiken bedienen bereits ein großflächiges Einzugsgebiet, das fortlaufend erweitert werden soll. Das hybride Geschäftsmodell – digitale Services kombiniert mit einem hochfrequenten Vertriebskanal – soll laut der Bank zudem als wichtige Stütze im Bereich der Nahversorgung der Bevölkerung mit Bankdienstleistungen dienen, während österreichweit laufend Bankfilialen geschlossen werden. 

Rollout in ganz Österreich
Mit Marie möchte man jedenfalls einen neuen und einfacheren Zugang zu Bankdienstleistungen schaffen. "Marie ist ein disruptives Geschäftsmodell, ein echter Game Changer auf dem Markt. Die nächsten Schritte haben wir bereits gesetzt und rollen Marie seit September landesweit aus", kündigt Anadi-Vorstand Alp Dalkilic an.

In der Praxis stellt die Anadi Bank den Partnertrafiken kostenfrei ein Tablet zur Verfügung, das direkt mit den Banksystemen verbunden ist. Die Anadi Bank übernimmt auch die Schulungen von Trafikanten und deren Mitarbeitern. Konten, Karten, Ein- und Auszahlungen sowie Konsumentenkredite sind aktuell verfügbar und können direkt in der Trafik abgeschlossen werden. Das Produktangebot soll über die Zeit schrittweise erweitert werden. (gp)