Die aus dem früheren Balkanbanken-Netzwerk der Hypo Alpe Adria hervorgegangene Addiko Bank will an die Wiener Börse. Die Bank befindet sich seit Juli 2015 über die Luxemburger Holding "AI Lake" im Eigentum des US-Fonds Advent (80 Prozent) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die 20 Prozent hält.

Nun hat die Bank das Volumen und die Preisspanne für den geplanten Börsengang bekanntgegeben. Für die Aktien wurde ein Intervall von 19 bis 23 Euro festgelegt. Als Basis angeboten werden vom Finanzinvestor Advent und der EBRD 9.750.001 Aktien, die 50 Prozent plus einer Stimme entsprechen.

Anhand der Preisspanne und des Aktienvolumens wäre mit Einnahmen zwischen gut 185 und 224 Millionen Euro zu rechnen. Auch ist eine Überzuteilung von weiteren 1.462.500 Aktien (nicht mehr als 15 Prozent der Basisanteile) möglich. Das Bookbuildingverfahren hat mit 25. Juni begonnen und endet voraussichtlich am 9. Juli. Erster Handelstag soll der 11. Juli sein. (gp)