Die Krypto-Handelsplattform Bitpanda hat Investoren um weitere 263 Millionen Dollar angezapft und profitiert damit vom Aufschwung der Kryptowährungen und dem steigenden Interesse an Fintech-Unternehmen. Seit Abschluss der letzten Finanzierungsrunde vor nur fünf Monaten hat sich die Bewertung des Unternehmens auf 4,1 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg". Wie das Unternehmen mit Sitz in Wien mitteilte, wurde die jüngste Finanzierungsrunde erneut von Valar Ventures, dem Risikokapitalfonds von Milliardär Peter Thiel, angeführt.

Bitpanda, das den Einzelhandel mit Kryptowährungen, Aktienderivaten und Rohstoffen anbietet, hat nach eigenen Angaben drei Millionen Nutzer und ist auf dem besten Weg, seinen Kundenstamm im Vergleich zum Vorjahr zu versechsfachen. "Unsere Zahlen sind auf der ganzen Linie gestiegen – sowohl Nutzerwachstum als auch Einnahmen", sagt Eric Demuth, der Bitpanda gemeinsam mit Paul Klanschek und Christian Trummer im Jahr 2014 gründete. Das Trio besitzt laut Demuth immer noch die Mehrheit des Unternehmens. Damit kämen sie auf dem Papier auf ein gemeinsames Nettovermögen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar, wobei Demuth und Klanschek nach Berechnungen von Bloomberg jeweils mehr als 800 Millionen US-Dollar halten. (mb)