In Deutschland ist das Verhältnis zwischen Chefs und Mitarbeitern oft zerrüttet, schreibt das Online-Portal des Wirtschaftsmagazins "Capital" unter Berufung auf diverse Studien wie den Engagement-Index der internationalen Unternehmensberatung Gallup. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2016 ist nur jeder fünfte Arbeitnehmer (21 %) mit seinem Chef oder der Vorgesetzten zufrieden – folglich sind es knapp 80 Prozent nicht. Völlig konträr sehen das die Weisungsbefugten selbst: 97 Prozent halten sich für eine gute Führungskraft.

Wenn MitarbeiterInnen emotional kaum an ihren Arbeitgeber gebunden sind, wirkt sich das direkt auf wichtige Wettbewerbsfaktoren wie Produktivität, Rentabilität, Qualität und Kundenbindung aus. Demotivierte oder demoralisierte Lohnempfänger zeigen weniger Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Der deutschen Wirtschaft entstehe laut "Capital" dadurch ein Schaden von bis zu 105 Milliarden Euro jährlich.

Selbstverständlich steht es jedem Mitarbeiter frei zu kündigen – doch gute Jobs liegen eben nicht auf der Straße. Im Umkehrschluss kann das nur eines bedeuten: Der ungeliebte Chef muss gehen! "Capital" hat dazu eine Anleitung in neun Schritten verfasst, wie sich dieses Vorhaben in der Praxis umsetzen lässt – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)