In seiner Analyse geht Macquarie Asset Management davon aus, dass die Inflation im Jahr 2023 aufgrund sich entspannender Lieferkettenprobleme und einer schwächeren Gesamtnachfrage zwar zurückgehen, aber dennoch über den Zielvorgaben der Zentralbanken von rund zwei Prozent bleiben wird. Macquarie AM ist zudem der Ansicht, dass die USA nach Großbritannien und Europa im ersten Halbjahr 2023 in eine Rezession eintreten werden. Diese Rezessionen dürften jedoch Mitte 2023 vorbei sein und Industrieländer gegen Ende des Jahres eine synchrone Erholung erleben.

Versorgungssicherheit im Fokus
Energiesicherheit wird auch im kommenden Jahr ein wichtiges Thema bleiben. Macquarie AM erwartet, dass Europa dank höherer Flüssiggasimporte und der Nutzung anderer Brennstoffquellen über genügend Ressourcen verfügt, um diesen Winter zu überstehen. Die größte Herausforderung steht jedoch im kommenden Jahr noch bevor. Darüber hinaus rechnet der Asset Manager damit, dass die jüngsten Engpässe auf den Energiemärkten den Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem beschleunigen könnten.

Was die australische Gesellschaft kommendes Jahr von den Assetklassen Aktien, Renten und Alternatives erwartet, finden Sie kurz zusammengefasst in unserer Fotogalerie oben. (aa)