An die Bad Bank der Hypo Alpe-Adria sollen Aktiva der 2009 notverstaatlichten Kärntner Bank gehen, bei denen im Laufe der Zeit eine Abwicklung geplant ist. Die Sparte könnte auf Gesamt-Assets von 17,8 Milliarden Euro kommen – wovon nur 8,2 Milliarden Euro aus faulen Krediten (Non-Performing Loans, NPL) bestehen würden, wie aus Dokumenten der Bank hervorgeht, die die angedachten Assets bei der Sparte darstellen und die Bloomberg News vorliegen.

Der Rest soll dem dreiseitigen Dokument zufolge aus Krediten bestehen, bei denen es keine Schwierigkeiten gibt, sowie aus Barmitteln und anderen liquiden Vermögenswerten. Die Angaben basieren laut Unterlagen auf nicht veröffentlichten Zahlen zum Jahresende. In der Vergangenheit hatte die Hypo Alpe-Adria erklärt, 19 Milliarden Euro sollen zur Bad Bank wandern. Der Rest der Bank, bestehend aus einem Netzwerk von Banken in Ex-Jugoslawien, steht zum Verkauf.

Nikola Doni, Sprecher der Bank, bestätigte auf Nachfrage von Bloomberg die Gesamt-Asset-Angaben aus dem Dokument. Er wollte jedoch nicht auf Details eingehen. (mb/Bloomberg)

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