Ob manipulierte Zinssätze, Steuerhinterziehung, oder Geldwäscherei: Seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 gerieten Banken weltweit ins Visier von Justiz-Beamten. Und das kostete die Geldinstitute häufig saftige Beträge. So zahlte etwa die US-Bank Citigroup jüngst sieben Milliarden US-Dollar (rd. 5,17 Mrd. Euro), um Untersuchungen über den Verkauf von Hypothekenanleihen zu beenden. Und auch die größte US-Bank J.P. Morgan Chase & Co. musste tief in die Tasche greifen. Sie einigte sich im November letzten Jahres darauf, 13 Milliarden Dollar zu zahlen, um ähnliche Untersuchungen von Bundesbehörden und Behörden der Bundesstaaten beizulegen. (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Kräftig zur Kasse gebeten wurden aber ebenso europäische Banken, die etwa wegen der Manipulation des Libors, gefälschten Geschäftsunterlagen oder fauler Hypothekenpapiere ins unbequeme Rampenlicht rückten. So fielen bei den europäischen Geldhäusern seit Beginn der Finanzkrise mehr als 57 Milliarden Euro an Rechtskosten an. Die Summe ist ungefähr fünf Mal so hoch wie ihr gemeinsamer Gewinn im vergangenen Jahr. (cf)


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