Die Erste Asset Management (EAM) hat sich mit ihrer tschechischen Tochter zusammengeschlossen. Diese ist nun rechtlich gesehen ein Teil der EAM; in der 2009 gegründeten Holding werden alle Investmentgesellschaften in Österreich (Erste-Sparinvest, Ringturm KAG) und in Zentral- und Osteuropa gebündelt. "Mit diesem Schritt kann die EAM ihre Prozesse vereinfachen, was zu einer weiteren Verbesserung ihrer Produktqualität beiträgt. Darüber hinaus kann die EAM mit diesem Schritt auch ihre Produktangebote am tschechischen Markt erweitern", heißt es in der Pressemitteilung.

Das tschechische Geschäft wurde mit der Fusion in eine Zweigniederlassung umgewandelt. Sie ist dadurch keine eigene juristische Person mehr, behält aber ihren Sitz in Prag und tritt ab sofort unter der Dachmarke der EAM auf. "Für die tschechischen Mitarbeiter ändert sich durch die Fusion wenig, denn wir bauen weiter auf unsere lokale Expertise und übergeben den Kollegen Verantwortungen für die gesamte EAM, zum Beispiel im Aktienmanagement", betont EAM-Chef Heinz Bednar.

Investmentbereich wird ausgebaut
In Vorbereitung auf den Zusammenschluss hat die EAM bereits im März ihren Investmentbereich neu strukturiert. Štěpán Mikolášek leitet das neu gegründete Aktien-Management-Team der Erste Asset Management. In dieser Funktion verantwortet er sämtliche Aktivitäten im Bereich Aktien für die gesamte Holding. "Durch die Neuaufstellung schaffen wir ein einziges grenzübergreifendes Team von Aktien-Spezialisten, in das alle Experten unabhängig vom Arbeitsort ihr Wissen einbringen", so Bednar.

Martin Řezáč, CEO der tschechischen Niederlassung, sieht nun die Möglichkeit, die Service-Leistungen auf lokaler Ebene zu stärken: "Mit dem Zusammenschluss können wir auch die Kundeninteressen vor Ort stärker berücksichtigen. Der gemeinsame Markenauftritt unterstreicht unser internationales Firmenprofil im Investmentbereich." (dw)