"Im hochspezialisierten Versicherungsmarkt kommt der Berufshaftpflichtversicherung für selbständige Versicherungsvermittler immer größere Bedeutung zu", sagt René Hompasz, Geschäftsführer der Höher Insurance Services GmbH. Er hat ein Buch verfasst, das einen Überblick zum Fachwissen in diesem Bereich gibt. Grundlage ist eine wissenschaftliche Arbeit, die vom österreichischen Versicherungsrechtler Attila Fenyves betreut wurde.

Im Fokus stehen Deckung und risikogesetzliche Vorgaben. Es wird auf die Frage eingegangen, wie eine gesetzeskonforme Ausgestaltung der Berufshaftpflichtversicherung aussehen kann – der Gesetzgeber mache nur vage Angaben zum konkreten Versicherungsumfang, so Hompasz in einer Aussendung.

Versicherungsbedingungen im Blick
In der Praxis würden oft nur die Prämien ver­glichen. Der wichtigere Teil des Versicherungsvertrags seien allerdings die Versi­cherungsbedingungen – insbesondere Deckung und Risikoausschlüsse. Die Pflicht-Haftpflichtversicherung schütze das Vermögen des Versicherungsnehmers so wie die berufli­che und wirtschaftliche Existenz. Es sei zu beachten, dass eine Haftung des Versicherungsnehmers nicht auto­matisch eine Deckung aus dem Versicherungsvertrag zur Folge haben muss, da der Versicherer nur im Rahmen der übernommenen Gefahr haftet. Hinzu komme, dass sich der Versicherungsnehmer auch entsprechend zu verhalten hat, um nicht "aus der Deckung zu fallen" (Obliegenheit). (eml)
 


Service: Das Buch ist im Verlag Österreich erhältlich (ISBN 978-3-7046-8556-8). (Externer Link)