Erneut hat Österreichs Aufsichtsbehörde FMA Warnmeldungen herausgegeben. Dieses Mal betrifft sie das Unternehmen mCash, welches angeblich über Geschäftsadressen in Serbien und auch Österreich verfügt. mCash wirbt auf seiner Webseite mit einer Blockchain-Technologie und feiert diese als "die neue Finanzwelt".

Laut der heimischen Finanzaufsicht sei der Anbieter allerdings nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Unternehmen daher die gewerbliche Ausgabe und Verwaltung von Zahlungsmitteln (Paragraf 1 Abs 1 Z 6 BWG) nicht gestattet.

Zahl dubioser Anbieter nach wie vor hoch
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr mit 62 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben wie noch nie zuvor. Die Warnungenmeldungen vor dubiosen Anbietern hatten damit sogar das Spitzenjahr 2011, damals sprach die Behörde 51 Investorenwarnungen aus, übertroffen. Im laufenden Jahr hat die Aufsicht bereits 14 Investorenwarnungen (siehe Tabelle unten) herausgegeben.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)