Österreichs Aufsichtsbehörde FMA hat einmal mehr eine Warnmeldung veröffentlicht. Diesmal ist die "H&S Management Group" betroffen, welche auch unter dem Namen "H&S Finance Consulting" in Erscheinung tritt und angibt, in den USA sowie in London ansässig zu sein. Unter anderem bietet die vermeintliche Firma Finanzierungen und Unternehmensberatung an.

Laut FMA ist die Firma nicht berechtigt, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen. Es sei dem Anbieter daher die gewerbliche Annahme und Übermittlung von Aufträgen in Bezug auf Finanzinstrumente (Paragraf 3 Abs. 2 Z 3 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018) nicht gestattet. Bei der Veröffentlichung beruft sich die FMA auf den Paragrafen 92 Abs 11 des Wertpapieraufsichtsgesetzes aus dem Jahr 2018.

Zahl vermeintlich unseriöser Anbieter unverändert hoch
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr 85 Investorenwarnungen ausgegeben und liegt damit unter dem Spitzenwert von 2019. Damals hatten die heimischen Aufseher 98 Warnungen ausgegeben. Im aktuellen Jahr 2021 hat die Aufsicht bislang 34 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)