Vier Ex-Manager der Slowenien-Tochter der Hypo-Alpe-Adria-Bank sind am Montag (6. Januar 2020) am Bezirksgericht in Ljubljana wegen Untreue und Geldwäsche zu längeren Haftstrafen verurteilt worden. Sie wurden wegen Vorwürfen, die Hypo durch Grundstückgeschäfte um 22 Millionen Euro betrogen zu haben, schuldig gesprochen, berichtet "Der Standard" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur STA.

Ex-Bankvorstand Božidar Špan muss für sechseinhalb Jahre hinter Gitter, sein Nachfolger Anton Romih und der frühere Leasinggesellschaft-Chef Andrej Potočnik jeweils sechs Jahre. Andrej Oblak, Ex-Chef der Hypo Alpe Adria Consultants, fasste mit acht Jahren Gefängnis die Höchsstrafe aus. Zudem erhielten die vier ehemaligen Manager Geldstrafen zwischen 35.000 und 37.000 Euro – und sie müssen ihr widerrechtlich erworbenes Vermögen in Millionenhöhe zurückzahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (mb)