Box-Superstar Floyd Mayweather und der prominente Musikproduzent DJ Khaled wurden jeweils von einer Anklage freigesprochen, die von Anlegern eingereicht wurde, die Opfer eines betrügerischen Initial Coin Offerings (ICO) geworden sind. Dies geht aus Gerichtsdokumenten vom 13. Mai hervor, über die "Cointelegraph" berichtet.

Mayweather und DJ Khaled hatten über ihre Social-Media-Kanäle das ICO von Centra Tech beworben. Nun hat das Gericht allerdings entschieden, dass die Anklageseite nicht ausreichend nachweisen konnte, dass die Werbeversprechen der Beklagten ausschlaggebend für die Investitionen der Anleger waren.

Im vergangenen November hatte die amerikanische Börsenaufsicht SEC den beiden Promis vorgeworfen, dass sie unrechtmäßig für das ICO geworben hätten. Demnach hätte Mayweather eine Vergütung in Höhe von 100.000 US-Dollar nicht ordnungsgemäß angegeben, während Khaled einen Betrag von 50.000 US-Dollar verschwiegen hatte, die Gelder waren jeweils von Centra Tech geflossen. Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung, die jedoch kein Schuldeingeständnis darstellte, wurden die beiden zu Strafzahlungen von insgesamt 600.000 Dollar (Mayweather) beziehungsweise 150.000 Dollar (DJ Khaled) verdonnert. (mb)