Österreichs Aufsichtsbehörde FMA hat wieder eine Warnmeldung herausgegeben. Sie betrifft den Anbieter MegatradeFX, der angeblich auf dem karibischen St. Vincent und den Grenadinen ansässig ist. Das Unternehmen wirbt auf seiner Webseite damit, zu den führenden Anbietern von Online-Devisenhandel, CFD-Handel und anderen Finanzdienstleistungen zu zählen.

Der FMA zufolge sei die Firma allerdings nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es seidem Anbieter daher der gewerbliche Handel (Paragraf 1 Abs 1 Z 7 BWG) nicht gestattet.

Zahl dubioser Anbieter nach wie vor hoch
Die FMA hat im aktuellen Jahr bereits 85 Warnmeldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten) und damit den Spitzenwert vom Vorjahr schon jetzt übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. Die Warnmeldungen vor dubiosen Anbietern hatten damit bereits 2018 das Spitzenjahr 2011, damals sprach die Behörde 51 Investorenwarnungen aus, übertroffen.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)


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