Die heimische Aufsichtsbehörde FMA hat einmal mehr eine Investorenwarnung herausgegeben. Sie betrifft die Trading-Plattform "Blackstone500", die ihren Firmensitz in Zürich haben soll. Laut der Webseite sei der Anbieter mit dem Award "Investment Trends 2020" ausgezeichnet worden und verspricht darüber hinaus: "Wir kämpfen für Ihren Erfolg."

Der Gesellschaft sei es allerdings laut FMA gar nicht erlaubt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher der gewerbliche Handel (Paragraf 1 Abs 1 Z 7 BWG) nicht gestattet.

Zahl der Warnmeldungen so hoch wie noch nie
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr mit 98 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben wie noch nie zuvor und damit den Spitzenwert von 2018 übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. Im aktuellen Jahr 2020 hat die Aufsicht bislang 65 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)

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