Erneut hat Österreichs Aufsichtsbehörde FMA eine Warnmeldung herausgegeben. Dieses Mal betrifft sie die CFD-Plattform CodexFX, welche angeblich über Geschäftsadressen auf den Marshallinseln verfügen. CodexFX rühmt sich damit, "die vertrauenswürdige CFD-Plattform" zu sein.

Laut der heimischen Finanzaufsicht sei der Anbieter allerdings nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Der Handel auf eigene oder fremde Rechnung mit Finanzterminkontrakten (Futures) einschließlich gleichwertigen Instrumenten mit Barzahlung und Kauf- und Verkaufsoptionen gemäß Paragraf 1 Absatz 1 Z 7 lit c BWG sei dem Anbieter daher nicht gestattet.

Zahl dubioser Anbieter nach wie vor hoch
Die FMA hat im aktuellen Jahr bereits 84 Warnmeldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten) und damit den Spitzenwert vom Vorjahr schon jetzt übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. Die Warnmeldungen vor dubiosen Anbietern hatten damit bereits 2018 das Spitzenjahr 2011, damals sprach die Behörde 51 Investorenwarnungen aus, übertroffen.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)

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