Österreichs Aufsichtsbehörde FMA hat wieder eine Investorenwarnung herausgegeben. Sie betrifft die Wiener "Windsor Global Austria", die auf ihrer Webseite den "Windsor Global Equity Fund" anpreist.

Tatsächlich sei der Anbieter laut den heimischen Aufsehern nicht berechtigt, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen. Es sei dem Unternehmen daher die gewerbliche Anlageberatung in Bezug auf Finanzinstrumente (Paragraf 3 Abs 2 Z 1 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018) nicht gestattet. Bei der Veröffentlichung beruft sich die Aufsicht auf den Paragrafen 92 Absatz 11 des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018.

Zahl vermeintlich unseriöser Anbieter unverändert hoch
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr 85 Investorenwarnungen ausgegeben und liegt damit unter dem Spitzenwert von 2019. Damals hatten die heimischen Aufseher 98 Warnungen ausgegeben. Im aktuellen Jahr 2021 hat die Aufsicht bislang 84 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)


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