Nachhaltigkeit ist seit dem Vorjahr ein Schwerpunkt in der Arbeit der FMA. Nun erhebt die Behörde sektorübergreifend, wie die Finanzbranche mit den Nachhaltigkeitsvorgaben zurechtkommt. Für die bis Ende Juni laufende Umfrage wurden nach Angaben auf der FMA-Homepage mehr als 100 beaufsichtigte Unternehmen angesprochen.

Es wird erhoben, "inwieweit die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in Strategie, Governance und Risikomanagement am österreichischen Finanzmarkt bereits erfolgt ist", heißt es. Als Richtschnur dienen dabei die Standards im 2020 veröffentlichten "Leitfaden zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken", in dem die Behörde darlegt, wie die Unternehmen beim Management von Nachhaltigkeitsrisiken vorgehen müssen. Evaluiert werden in der Umfrage außerdem die Herausforderungen der Offenlegungsanforderungen, wie es heißt.

Die Ergebnisse sollen Peer-Vergleiche ermöglichen beziehungsweise der laufenden Aufsichtstätigkeit dienen. Außerdem wird die Erhebung dazu genutzt, einen möglichen Weiterentwicklungsbedarf des FMA-Leitfadens zu identifizieren. (eml)