Österreichs Aufsichtsbehörde FMA hat erneut eine Investorenwarnung herausgegeben. Sie betrifft die "InterCryptos Ltd", welche angeblich in New York ansässig ist. Auf ihrer Webseite bietet die Firma unter anderem Tradingsdienste mit Kryptowährungen an und verspricht potenziellen Anlegern auf ihrer Webseite: "Lassen sie Ihren Erfolg passieren".

Allerdings sei das Unternehmen gar nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung (Paragraf 1 Abs 1 Z 1 erster Fall BWG) nicht gestattet..

Zahl der Warnmeldungen so hoch wie noch nie
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr mit 98 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben wie noch nie zuvor und damit den Spitzenwert von 2018 übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. 2020 hat die Aufsicht bislang 68 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit darüber informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat, eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)


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