Deutsche Bank legt Millionenstreit mit Ex-Manager Schiraldi bei
Dario Schiraldi verlangte 152 Millionen Euro Schadenersatz von seinem früheren Arbeitgeber. Nun hat der ehemalige Vermögensverwaltungsmanager seine Klage gegen die Deutsche Bank zurückgenommen.
Die Deutsche Bank hat sich mit dem ehemaligen Manager Dario Schiraldi verglichen, von dem sich das Geldinstitut nach dem Bilanzskandal bei der italienischen Bank Monte dei Paschi getrennt hatte. Schiraldi hatte 152 Millionen Euro Schadensersatz gefordert und behauptet, die Deutsche Bank habe ihn zu Unrecht für den Skandal verantwortlich gemacht und damit seiner weiteren Karriere geschadet.
Ein Sprecher der Bank bestätigte den Vergleich, wollte aber keine Einzelheiten nennen. Das Landgericht Frankfurt erklärte, dass Schiraldi seine Klage Ende vergangener Woche zurückgenommen habe.
"Geringe" Auswirkungen auf Quartalsergebnis
Schiraldi, früher in der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank tätig, hatte seine Klage 2024 in Frankfurt eingereicht. Er gehörte zu den sechs Ex-Mitarbeitern, die 2019 in Italien zunächst wegen ihrer mutmaßlichen Rolle im Skandal um die Monte dei Paschi strafrechtlich verurteilt worden waren, bevor sie 2022 von einem Mailänder Berufungsgericht freigesprochen wurden.
Schiraldi war am Montagvormittag (7.9.) nicht erreichbar. Sein Anwalt antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage zur Sache. Die Deutsche Bank erklärte, der Vergleich werde "geringe" Auswirkungen auf das Ergebnis des dritten Quartals haben. (mb/Bloomberg)















