Weniger Greenwashing: Das sind die Top-Nachhaltigkeitsfonds 2025
Die ESMA-Namensrichtlinie zeigt Wirkung: Die nachhaltigen österreichischen Fonds werden wirklich nachhaltiger, wie eine AK-Analyse ergibt. Gleichzeitig wurden auch die grünen Top-Produkte 2025 veröffentlicht.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) hat wieder ihre Bestenliste der nachhaltigen Fonds veröffentlicht. Gemeinsam mit der österreichischen Nachhaltigkeitsspezialistin ESG Plus und deren Plattform Cleanvest.org wurden 256 Portfolios untersucht, die sich als nachhaltig deklarieren.
An die Spitze schaffte es heuer erstmals der Raiffeisen Nachhaltigkeit Momentum, der dort den Erste WWF Stock Environment ablöst. Die AK hat bei Cleanvest eigene Kriterien für eine Nachhaltigkeit nach ihrer Sicht anlegen lassen.
Höhere Nachhaltigkeitsanteile
Ein interessantes Nebenergebnis der diesjährigen Untersuchung: Die nachhaltigen Fonds sind tatsächlich nachhaltiger geworden. Eine Auswirkung der EU-Namensrichtlinie. Seit Mai müssen Fonds, die auf Begriffe wie ESG (Environmental, Social, Governance), Nachhaltig oder Green lauten, mindestens 80 Prozent des Vermögens tatsächlich so veranlagen.
Acht der zehn Top-Fonds im AK-Cleanvest-Ranking tragen zusätzlich das Österreichische Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte (UZ49). Bei Cleanvest können Anleger zudem Fonds nach eigenen Nachhaltigkeitsbedürfnissen suchen: also etwa Waffen ja, Kohle nein, Bildung sehr wichtig, Fossil-Energie-Verzicht weniger etc. (eml)
Die nach Anlageklassen sortierten Listen der besten Fonds können bei Cleanvest heruntergeladen werden (externer Link).















