Gute Nachrichten sind in Pandemiezeiten rar, aber es gibt sie. So konnte die heimische Dachfondsbranche trotz des Corona-Blitzcrashs im März 2020 und entgegen allen wirtschaftlichen Widrigkeiten das verwaltete Fondsvermögen im zurückliegenden Halbjahr per Ende Dezember 2020 um 2,71 Milliarden auf etwas mehr als 40 Milliarden Euro steigern. Damit erreicht das Volumen dieses Marktsegments beinahe wieder den Höchststand aus dem Jahr 2019 – dieser Rekord lag bei 41,24 Milliarden Euro.


FONDS professionell ONLINE beantwortet die Frage, wie sich die Lieblingsportfolios der heimischen Dachfondsmanager in den vergangenen Jahren gehalten haben. Wie sich das Volumen der Top-Ten unter den aktuellen ausländischen Subfonds entwickelt hat, stellt die Redaktion anhand interaktiver Charts in der Bilderstrecke oben vor!


Heimische Subfonds behalten die Nase vorn
Im Gesamtranking der volumenstärksten Subfonds haben heimische Produkte freilich weiterhin die Nase vorn. Angeführt wird die vom Raiffeisen R 301 Fonds, der damit den Spezialfonds VBV Low Carbon World Equities (vormals VBV P World Equities) der ­Erste Asset Management abgelöst hat. Das Produkt ist wiederum auf den 33. Rang zurückgefallen.

Auf dem Siegertreppchen findet sich neben dem Raiffeisen R 301 Fonds der Amundi VBV VK Global Bonds ESG mit einem ­Volumen von 356 Millionen Euro, der damit einen Platz aufgestiegen ist. Mit dem Raiffeisen US Aktien findet sich auf Rang drei ein weiteres Raiffeisen-Produkt auf dem Siegertreppchen. (cf)


Der komplette Bericht erscheint Ende März in der Heftausgabe 1/2021 von FONDS professionell. Registrierte Leser können den Artikel dann auch im E-Magazin lesen. Eine ausführliche Studie mit allen Detailauswertungen können unsere Leser außerdem kostenlos in der aktuellen E-Book-Version abrufen.


HINWEIS: Das von der Redaktion analysierte Dachfondsvolumen übersteigt mit 40,19 Milliarden Euro das von der VÖIG angegebene Volumen (31,23 Mrd. Euro), da auch Einzeltitelfonds und PIFs, die in Fremdfonds investieren, berücksichtigt und Dachfonds bereits ab einem Subfonds-Anteil von 50 Prozent erfasst werden.