UBS wirbt Milliarden mit individualisierbarer Vermögensverwaltung ein
Was einst für Superreiche entwickelt wurde, bietet die Schweizer Großbank mittlerweile auch weniger gut betuchten Kunden an: Die Investmentlösung "UBS My Way", bei der die Anleger eigene Schwerpunkte setzen können, kommt offensichtlich gut an.
Die UBS betreut über ihre Vermögensverwaltungsplattform "UBS My Way" mittlerweile mehr als 30 Milliarden US-Dollar. Das geht aus einer Mitteilung der Schweizer Großbank hervor. Die UBS hatte die Lösung im Oktober 2019 mit ersten Kunden getestet, im September 2020 erfolgte die weltweite Einführung.
"My Way" ist eine modular aufgebaute Vermögensverwaltung. Kunden können aus zahlreichen Bausteinen auswählen, Gewichtungen anpassen sowie individuelle Restriktionen vorgeben und so selbst Einfluss auf ihre Anlagestrategie nehmen. "Die Lösung verbindet Beratung und Self Service", wirbt die Zürcher Bank. "Über das Digital Banking sehen Kunden Performance, Allokation und Updates, können Beträge aufstocken oder Zielallokationen anpassen und bei Bedarf direkt den Berater kontaktieren."
Zielgruppe erweitert
Zu Beginn vertrieb die UBS das Produkt vor allem an Kunden aus dem Ultra-High-Net-Worth-Segment. Inzwischen steht die Lösung auch vermögenden Privatkunden im gehobenen Affluent- und High-Net-Worth-Bereich offen. "Die Lösung adressiert insbesondere Kunden, die ihre Anlagestrategie aktiv mitgestalten möchten und zugleich Wert auf professionelle Umsetzung, laufende Überwachung und Rebalancing durch UBS legen", teilt die Bank mit. (bm)















