Schätzung: Dieses ETF-Segment steigt zum Sechs-Billionen-Markt auf
Börsengehandelte Fonds bilden überwiegend Aktienmärkte ab. Doch Rentenstrategien gewinnen an Bedeutung. Besonders bei Bond-ETFs mit aktivem Management fallen die Wachstumsraten hoch aus. Sie könnten Renten-ETFs auf eine neue Stufe heben, so eine Analyse.
Das Feld der börsengehandelten Fonds (ETFs) auf Anleihen könnte nach Schätzung von J.P. Morgan Asset Management bis 2030 die Marke von sechs Billionen US-Dollar an weltweit verwaltetem Vermögen überschreiten. Die Analysten des Fondsanbieters verweisen auf die bisherigen Wachstumsraten von Renten-ETFs. So verzeichneten im Jahresverlauf bis Ende August Anleihen-ETFs rund um den Globus ein Nettomittelaufkommen von 295 Milliarden US-Dollar.
Besonders stark fällt dabei das Wachstum von Produkten aus, die ein aktives Management umfassen. So entfielen auf aktive Anleihen-ETFs bis Ende August weltweite Zuflüsse in Höhe von 100 Milliarden Dollar – also gut ein Drittel der Gesamtzuflüsse in Renten-ETFs. Bei den Neuauflagen machen aktive Strategien in Europa 41 Prozent aus, in den USA 18 Prozent.
"Eindeutiger" Trend
"Der Trend ist eindeutig: Anlegerinnen und Anleger suchen im Anleihebereich gezielt nach aktivem Management und nutzen dafür zunehmend die ETF-Struktur", erklärt Ivan Durdevic, Leiter des ETF-Vertriebs für Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Zentral- und Osteuropa bei J.P. Morgan Asset Management. "Aktive ETFs verbinden die Vorteile eines professionell gemanagten Portfolios mit der Flexibilität, Transparenz und Liquidität, die Anleger an ETFs schätzen." (ert)




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS










