Nur noch wenige Tage, dann ist das Jahresendgeschäft, das sich auf der Zielgerade befindet, auch in der Sachwertbranche gelaufen. Ein wichtiger Player sind gewissermaßen die Banken. Kredite etwa für Immobilien mussten beziehungsweise müssen rasch beantragt werden, damit sie noch 2021 zum Abschluss kommen. Vielen Banken nehmen ab Mitte Dezember keine neuen Anträge an.

Für einige Immobilieninvestments spielt das eine wichtige Rolle. Es gibt zwar eine Menge Anleger, die ihr Investment bar bezahlen, allerdings ist das Kreditinteresse auch deshalb groß, weil die Fremdfinanzierung ein eleganter Renditehebel ist. Angesichts der immer noch steigenden Immobilienpreise und mithin steigenden Nebenkosten ist das für viele Investoren ein wichtiger Aspekt.

Doch zuvor müssen sich Anleger darüber klar werden, welche Laufzeit sie bei einem neuen Investment eingehen wollen. Die meisten Immobilieninvestments erfordern eine langfristige Orientierung. Wer nur kurz- bis mittelfristig investieren will, muss sich Alternativen ansehen. Dabei kommen unter Umständen Schuldverschreibungen oder sogar Crowdinvestments in Frage – nicht nur im Immobiliensegment.

Zwar dominieren selbst genutzte und vermietete Immobilien und strukturierte Immobilieninvestments den Anlagemarkt. Allerdings gibt es gegenwärtig auch Inhaber- und Namensanleihen und Nachrangdarlehen, über die sich Investoren an der Finanzierung an anderen Sachwerten wie Solaranlagen und Windparks beteiligen können (siehe Tabelle). (ae)


Im Sachwertradar der aktuellen FONDS professionell-Ausgabe 4/2021 lesen Sie kurze Zusammenfassungen eines Bauherrenmodells von Silver Living, einer "Energie-Anleihe" von Photon Energy und eines Immobilien-Crowdinvestments auf der neuen Plattform Rendite Boutique.