Offene Immobilienfonds: Volumen schrumpft um fast zehn Prozent
Das Fondsvolumen der heimischen Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften ist im ersten Halbjahr 2026 um 9,8 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gesunken. Die Redaktion zeigt, wie sich die einzelnen Anbieter entwickelt haben.
Die österreichischen Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften mussten im ersten Halbjahr 2026 erneut einen Rückgang des verwalteten Fondsvermögens hinnehmen: Das Fondsvolumen der offenen Immobilien-Investmentfonds sank laut der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) gegenüber dem Jahresende 2025 um 9,8 Prozent auf rund 6,1 Milliarden Euro. Wie sich die einzelnen Gesellschaften geschlagen haben, zeigt unsere Bilderstrecke oben!
Ausschlaggebend waren vor allem Nettomittelabflüsse in Höhe von rund 700 Millionen Euro. Gleichzeitig beliefen sich die Kursgewinne auf rund 30,9 Millionen Euro. Die durchschnittliche Wertentwicklung der offenen Immobilienfonds lag auf Sicht von einem Jahr bei 1,3 Prozent. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erzielten die Fonds eine durchschnittliche jährliche Performance von 1,9 Prozent. (cf)
Über die Auswertung
Die Auswertung basiert auf den von der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) veröffentlichten Marktdaten. Berücksichtigt wurden die von den österreichischen Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften gemeldeten Fondsvolumina und Fondszahlen.
FONDS professionell ONLINE hat die Daten ausgewertet, Veränderungen gegenüber dem Vergleichszeitraum berechnet sowie Ranglisten und Vergleichsgrafiken erstellt. Die Visualisierungen zeigen unter anderem Fondsvolumen, Marktanteile, Fondsanzahl und Rangentwicklung der einzelnen Kapitalanlagegesellschaften.















